Ich könnte mich hier endlos auslassen, möchte an viele Dinge aber gar nicht erst erinnert werden.
Jedenfalls erlebt man beim Arbeitsamt haarsträubende Geschichten und ich kann jedem nur empfehlen, die Dinge, soweit irgend möglich, schriftlich zu regeln und wenn man es selber machen muss, immer einen Zeugen mitnehmen.
Dann sind die Herrschaften meistens kooperativer und weniger beleidigend.
Zudem erzählen sie Euch dann keinen Quark, weil sie damit rechnen müssen, dass sie sich dann dafür irgendwann mal verantworten müssen.
Das gilt nicht nur für die Geldgeschichten, sondern auch bei Beratungen, wo es um Fobis und Ähnliches geht.
Den besten Spruch, den ich mal gehört habe, war:
"Wir haben Sie nur auf die Orientierungsmaßnahme geschickt, weil wir sehen wollten, ob Sie mit zwei kleinen Kindern überhaupt bereit sind, morgens früh aufzustehen."
Als ich diese Maßnahme dann wegen Arbeitsaufnahme abbrechen wollte, war das offenbar äußerst schwierig. Man wollte mir die Maßnahme tatsächlich in Rechnung stellen, obwohl ich sie weder gebraucht habe, noch irgendwie sinnvoll nutzen konnte. (Wir durften da Gestecke basteln und diskutieren, was wir uns von der Zukunft erwarten, ganze vier Wochen lang)


