Hallo Anonymina,
bei uns lief diese Planung wie folgt ab:
Wir haben unsere Prüfungsaufgabe erhalten und hatten dann 10 Minuten Planungszeit, in dieser Zeit sollten wir uns im Kopf überlegen:
- was muss ich alles tun, um die Aufgabe zu erfüllen?
- in welcher Reihenfolge muss ich die einzelnen Schritte durchführen?
- brauche ich Hilfsmittel?
Das durften wir uns dann auch auf einen Spickzettel schreiben, den wir während der Prüfung in der Kitteltasche haben durften, um auch ja nichts zu vergessen. Dieser Memo-Zettel war aber freiwillig, auf die Planungszeit hat man Anspruch, man muss aber nichts planen, wenn man nicht will. Es gab dementsprechend auch keine Formvorschriften.
Ich würde
sofort bei eurer Ärztekammer anrufen, die führen die Prüfungen durch, und können dir das erklären.
ad Fachgespräch: das FG dient nur der Reflexion der Prüfung, wenn die Azubine also während der Prüfung Fehler gemacht hat, kann sie im Fachgespräch sagen: "ich habe vor Aufregung den und den Fehler gemacht, in der Praxis würde ich das aber ganz anders machen..." um den Prüfern zu zeigen, dass man es im Ernstfall richtig gemacht hätte. Kleinere Fehler lassen sich durch das FG also ausbügeln, wenn die praktische Prüfung ein Desaster war, hilft natürlich auch das FG nicht mehr. Uns hat man gesagt, dass das FG nur wirklich relevant ist, wenn man zwischen 2 Noten steht, ansonsten hat es nur sehr wenig Auswirkungen auf die praktische Prüfungsnote.
Das kann in anderen Kammerbereichen aber auch anders gehandhabt werden, aber auch das kann dir die Ärztekammer sagen.
Ich drücke deiner Azubine die Daumen